Rhein-Zeitung vom 26. Februar 2011
Die Woche im Rückspiegel
Von Politikern, die auch ohne Parteibuch wissen, wo sie hingehören, und Bankern, die wissen, wie man mit einem Buch provoziert
Spitzen und Notizen aus dem Kreis Ahrweiler, gesammelt von Dr. Tommy Schalk
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Während Banze sich aus freien Stücken von der Partei lossagte, schwebt über Thilo Sarrazin, Dr. Thilo Sarrazin natürlich, immer noch das Damoklesschwert des Ausschlusses aus der ältesten deutschen Partei. Nachdem er nun wohl alle Fernsehtalkshows hinter sich gebracht hat, tritt er am 10. März (siehe Meldung erste Lokalseite) im Ahrweiler Bürgerzentrum auf. Er ist mit seinen Ansichten sozusagen in der Provinz gelandet. Wir werden es überleben.
Was mir allerdings nicht ganz klar ist, ist, was unser alter Freund Dr. Ernst Eggers damit zu tun hat. Der ehemalige FDP-Landtagsabgeordnete für den Kreis Ahrweiler (dafür hatte er einen Wohnsitz in Bad Breisig, wo er nie gesichtet wurde), Ex-Aufsichtsratschef des Nürburgrings und Ex-Staatssekretär im Wirtschafts- und Verkehrsministerium hat der Rhein-Zeitung nämlich die Ankündigung des Leseabends mit Sarrazin geschickt. Ist Kettenraucher Eggers am Ende der neue PR-Stratege von Sarrazin? Wenn ja, sollten beide ihren Doktortitel abgeben. Der eine kann nicht schreiben, der andere nicht dirigieren.
Ihr Tommy Schalk




Dummheit ist vererbbar. Deshalb: “Kein Sex mit Sarrazin!”.