
Liberale stoßen im Keller (der Winzergenossenschaft Mayschoß) auf den Aufschwung an: Hans Artur Bauckhage (3. von rechts) stößt zusammen mit dem neuen FDP-Mitglied Winzer Rudolf Josten sowie den Liberalen Christina Steinheuer (4. von rechts), Ulrich van Bebber (5. von rechts), Marc Josten (6. von rechts) und Rudolf Mies an.
“Weinbau ist eine wichtige Grundlage für den Tourismus”
Christina Steinheuer begrüßt neues FDP-Mitglied
Man merkte ihm an, dass er nicht zum ersten Mal in der Winzergenossenschaft Mayschoß zu Gast war. Der auf Einladung der FDP-Landtagskandidatin Christina Steinheuer aus Mainz angereiste Landtagsvizepräsident Hans Artur Bauckhage traf auf zahlreiche bekannte Gesichter und war voll des Lobes über die Winzer an der Ahr und die Winzergenossenschaft. “Die Winzergenossenschaft Mayschoß zählte immer zu den Avantgardisten und hat konsequent Spitzenweine und eine Qualitätsstrategie verfolgt,” so Bauckhage. Rudolf Mies, Vorsitzender der Genossenschaft, hatte zu Beginn den ehemaligen Weinbauminister als alten Bekannten begrüßt. Gemeinsam erinnerten sie an die erfolgreiche Privatisierung der Weinbaudomäne Marienthal. “Die positive Entwicklung der Weinbaudomäne zeigt, dass die Privatisierung richtig war,” resümierte Bauckhage.
Zu Beginn des Besuchs freuten sich die Liberalen, ein frisch eingetretenes Mitglied der FDP aus Mayschoß begrüßen zu können: Winzer Rudolf Josten war wenige Minuten vorher in die Partei eingetreten, wozu ihm Bauckhage sowie der FDP-Kreisvorsitzende Ulrich van Bebber und Christina Steinheuer herzlich gratulierten.
In der anschließenden Diskussion machten die Winzer allerdings auch aus ihren Sorgen keinen Hehl. Die Kontingentierung der Pflanzrechte wurde diskutiert. Jungwinzer Marc Josten wies daraufhin, dass es erheblichen Bedarf an neuen Anbauflächen gebe. Bauckhage plädierte dafür, die Flurbereinigung so zu gestalten, dass die Winzer ihre Flächen vernünftig bewirtschaften können. Ebenso müssten die Anforderungen von Naturschutz und Ökologie auf der einen Seite, sowie die Notwendigkeiten des Weinbaus und der Landwirtschaft auf der anderen Seite gleichermaßen berücksichtigt werden. Bauckhage erinnerte hierbei insbesondere an die Diskussion um die FFH und Vogelschutz, bei denen er sich erfolgreich für die Anforderungen von Weinbau und Landwirtschaft stark gemacht hatte.
Einig waren sich alle darin, dass die Steillagen weiterhin benötigt werden, insbesondere auch für den Tourismus. “Weinbau ist aber auch eine wichtige Grundlage für den hiesigen Tourismus, und damit eine wichtige Existenzgrundlage für die hiesige Wirtschaft, die gehegt und gepflegt werden muss”, so der ehemalige Weinbauminister abschließend.


