• FDP gegen Kürzungen im Straßenbau

    FDP beantragt Resolution zum Lückenschluß A1 im Kreistag

    Schockiert über die Ankündigung der Landesregierung, künftig beim Straßenbau zu sparen, zeigt sich die Kreis-FDP bei ihrer letzten Vorstandssitzung. ”Wir werden beim Straßenbau einsparen”, hatte der SPD-Fraktionschef im rheinland-pfälzischen Landtag Hendrik Hering kurz vorher verkündet.

    Die Liberalen halten dies für eine völlig falsche Weichenstellung. “Künftig wird es wohl mehr Schlaglöcher geben. Dies ist ein Schlag ins Gesicht der Menschen im ländlichen Kreis Ahrweiler, die auf ihr Auto angewiesen sind. Nicht nur, um zur Arbeit zu kommen, sondern auch, um die Kinder zur Schule und zum Kindergarten zu bringen, oder um einzukaufen. Den Menschen in Adenau, Altenahr oder im Brohltal, aber auch in den anderen Teilen des Kreises bleibt eben oft nichts anderes übrig, als ihr Auto zu nutzen. Sie fordern mit Recht, dass für ihre Steuergelder ein gutes und ausgebautes Straßennetz zur Verfügung gestellt wird,” erklärte der FDP-Kreisvorsitzende Ulrich van Bebber.

    Dies sei eine Politik gegen die Menschen im ländlichen Raum. Den neuen Kurs der Landesregierung kritisiert die FDP auch mit Blick auf den Lückenschluß A1 zwischen Kelberg und Lommersdorf (NRW). Während der Hochmoselübergang als verkehrspolitisches Projekt der neuen Landesregierung vorangetrieben wird, steht der A 1-Weiterbau unter besonderem „Naturschutzvorbehalt.” Daher hat die FDP für die nächste Kreistagssitzung eine Resolution eingebracht, mit der die Bundes-und Landesregierung gebeten werden, sich für den unverzüglichen Lückenschluß einzusetzen.

    “Die Koalitionsvereinbarung läuft de facto auf einen Stillstand des Weiterbaus für mehrere Jahre hinaus,” erläutert van Bebber. Schon seit 30 Jahren warte die strukturschwache Eifel und damit vor allem der westliche Teil des Kreises Ahrweiler auf diesen Lückenschluß. Die Anbindung sei nicht nur wichtig für die touristische Erschließung der Eifel, sondern vor allem auch für die Schaffung neuer Arbeitsplätze und den Nürburgring. Die ausgesprochen positive Entwicklung der Gewerbegebiete Brohltal zeigt, wie durch eine gute Autobahnanbindung Arbeitsplätze entstehen. Außerdem würden dadurch die übrigen Straßen entlastet. Der zügige Weiterbau der A 1 bedeutet deshalb nicht nur ein Mehr an gewerblicher Infrastruktur, Tourismus, Arbeitsplätzen und Lebensqualität, sondern auch ein Mehr an Umwelt- und Naturschutz!

    FDP-Pressedienst

    Dieser Artikel wurde am 25. Oktober 2011 um 20:27 Uhr verfasst und gelistet unter Allgemeines, Ortsverbände. Sie können alle Kommentare über den RSS Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Website setzen.
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