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    Verfasst am 16.03.2018

    von S.P.Czernik

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    Rheinzeitung vom 15.3.2018

    Kreisparteitag Über mehr Mitglieder und engagierte Ortsverbände freut sich Kreisvorsitzender van Bebber – Klare Abgrenzung zur AfD

    Kreis Ahrweiler. Optimismus verbreitete der FDP-Kreisvorsitzende Ulrich van Bebber bei der Mitgliederversammlung in der vergangenen Woche. Bebber betont im RZ-Interview aber auch: Wir verlieren nicht die Bodenhaftung.“

    Die FDP ist im Aufwind, sagen Sie. Schlägt sich dieser Aufwind auch in den Mitgliederzahlen nieder?

    Ja. In den letzten zwölf Monaten ist die Mitgliederzahl um 21 Prozent gestiegen. Vor allem viele junge Leute interessieren sich für die FDP und unsere Themen.

    Welche Lehren haben Sie aus der Vergangenheit gezogen? Auch im Kreis Ahrweiler waren die Wahlen der vergangenen Jahrzehnte ein stetiges Auf und Ab für die Liberalen.

    Wir haben nach 2013 in den Abgrund geschaut. Wir haben viele Fehler gemacht, die Wähler haben uns 2013 zurecht im Bundestag abgewählt. Danach haben wir selbstkritisch analysiert, woran es gelegen hat, wo unsere Schwächen waren, aber auch unsere Stärken sind. In einem ausführlichen Leitbildprozess haben wir unser Profil geschärft und uns inhaltlich neu ausgerichtet. Wir freuen uns sehr, dass dies offenkundig immer mehr Menschen überzeugt. Wir werden aber nicht übermütig, sondern bleiben demütig.

    Sie kündigen eine Offensive für die Kommunalwahl 2019 an. Was müssen wir uns darunter vorstellen?

    Wir wollen vor allem die Kommunikation mit den Bürgern weiter intensivieren. Dazu gehört natürlich das Gespräch in der Nachbarschaft und auf der Straße, aber auch das Internet und die neuen Medien! Ziel ist es, unsere Mandate zu verdoppeln. Wir wollen mit einer breit aufgestellten Mischung aus jungen und älteren Menschen aus allen Bevölkerungsschichten und Berufen für die Kommunalwahl antreten.

    Wie steht die FDP zur AfD? Ist das Konkurrenz für die Liberalen – auch im Kreis?

    Wir konkurrieren nicht um dieselben Wähler. Die FDP und ihre Wähler sind von ihrer Gesinnung und von ihrem Weltbild her völlig konträr. Wir sind keine Rechtspopulisten, sondern Partei der Bürgerrechte und der Freiheit. Während die Rechtspopulisten auf Angst und Feindseligkeit setzen, stehen wir für Mut, Tatkraft und Offenheit. Die AfD ist autoritär, die FDP ist liberal. Die AfD tritt die Würde des Einzelnen mit Füßen, die FDP stärkt die Vielfalt in unserer Gesellschaft.

    Die FDP Kreis Ahrweiler, das ist in der Auswirkung das Duo Ulrich van Bebber und Christina Steinhausen. Ist das eine Stärke oder fehlt es Ihnen an Führungspersonal?

    Auf Kreisebene haben die Bürger bei der letzten Kommunalwahl leider nur zwei Liberale in den Kreistag gewählt. Früher waren Graf von Spee oder Hellmuth Stange kreisweit bekannt. Unabhängig von der Kreisebene, gibt es sehr viele engagierte, fähige und bekannte Politiker, die die FDP vor Ort vertreten. Angefangen von den neu gewählten Ortsvorsitzenden wie Sebastian Czernik in Altenahr, Dirk Herminghaus in Bad Breisig, Philipp Preuß in Remagen oder Wolfgang Reuss in der Grafschaft. Hinzu kommen die bereits lange bekannten FDP-Vertreter wie zum Beispiel Ulrike Weiß, Bernd Schäfer und Mike Henneberger in Adenau oder Rudi Josten in Altenahr, Hellmut Meinhof, Annemarie Müller-Feldmann, Henrik Geschier und David Jacobs in Bad Neuenahr-Ahrweiler, Hartmut Wüst in der Grafschaft, Rosa-Maria Müller in Remagen oder Martin und Volker Thormann und Brigitte Schmickler in Sinzig.

    Das Gespräch führte Uli Adams

    Original Artikel:

    Dieser Artikel wurde am 16. März 2018 um 12:01 Uhr verfasst und gelistet unter Allgemein, Allgemeines. Sie können alle Kommentare über den RSS Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Website setzen.
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