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    Verfasst am 22.04.2018

    von S.P.Czernik

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    FDP-Delegation besucht Deutsches Museum in Bonn

    Einmaliges Bildungsangebot mit Workshops und Veranstaltungen

    Dr. Franz-Josef Ferdinand (5. von links) erläutert den FDP-Vertretern nach der Begrüßung durch Werner Preusker (4. von links) die Exponate im Deutschen Museum. Mit dabei waren auch der FDP-Vorsitzende von Bad Breisig, Dirk Herminghaus (3. von links), der FDP-Kreisvorsitzende Ulrich van Bebber (7. von links), Christina Steinhausen (8. von links mit Kind Luisa), die sich für die Unterstützung sehr engagiert hat, sowie Wolfgang Reuss (3. von rechts), Vorsitzender der FDP-Grafschaft.

    Die Polohemden der Mitarbeiter zieren Eulen. Das Tier der Weisheit ist als Symbol für das Deutsche Museum hervorragend gewählt, schließlich kann man in der Ahrstraße in Bonn quasi spielerisch unheimlich viel und schnell lernen – auch Kompliziertes aus den Bereichen Technik, Mathematik, Physik und Chemie. Neben den üblichen Führungen bietet der Ableger des Deutschen Museums in München eine breite Vielfalt an Workshops und anderen buchbaren  Veranstaltungen an, die besonders für Schüler der 8., 9. und 10. Klassen interessant sind.

    Warum gerade Handwerker und kleine sowie mittelgroße Unternehmen das Bildungsangebot für ihre Azubis und Nachwuchskräfte nutzen, das haben bei einer speziellen Führung FDP-Politiker aus dem Kreis Ahrweiler erfahren. Die Delegation, die sich schon im Vorfeld bestens informiert hatte, ist am Thema Bildungsvermittlung interessiert und wollte alles über die Angebote erfahren, die das Museum in Sachen Wissenstransfer und Unterstützung der Wirtschaft anbietet. „Hier lernen junge Menschen mit Freude und quasi spielerisch, was leider in Schulen oft gar nicht oder nur schlecht vermittelt wird, aber als Grundkenntnis in vielen Berufen heute ein Muss ist“, zeigt sich Christina Steinhausen, stellvertretende Kreisvorsitzende der FDP-AW, begeistert.

    Vor zwei Jahren hat sie begonnen, dem Museum zu helfen. Inzwischen leistet neben der Stadt Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis auch der Kreis Ahrweiler einen kleinen finanziellen Beitrag zum Erhalt der Einrichtung, in der unter anderem elf mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Entwicklungen und Erfindungen zu sehen sind.

    Herzlich empfangen und begrüßt wurden sie von Werner Preusker, Vorstandsmitglied im Förderverein. Er richtete Grüße der Museumsleiterin Dr. Andrea Niehaus aus und bedankte sich ausdrücklich für das Engagement der Freien Demokraten aus dem Ahrkreis, ebenso aber auch die Bonner und die nordrhein-westfälischen FDP-Vertreter seien sehr große Unterstützer des Museums. Unter der kundigen und abwechslungsreichen Führung von Dr. Franz-Josef Ferdinand haben die Liberalen viel neues erfahren, z. B., dass die Bonner Uni weltweit einen Spitzenrang in der Chip-Entwicklung hat. Die enge und inzwischen schnelle Verzahnung von Technik und Medizin würde den Liberalen an einigen Ausstellungsstücken erläutert. Auch Fassadenfarben, auf denen kein Graffiti mehr haftet oder andere „Alltagsgegenstände“ wurden durch die Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft entwickelt – der Lotusblüten-Effekt ist ebenfalls eine Bonner Erfindung.

    Ulrich van Bebber, FDP-Sprecher im Kreistag Ahrweiler, und früher lange Jahre im Bundesministerium für Bildung und Forschung tätig, weiß um die Bedeutung des Museums für die Region und ist dankbar, dass mit der Hans-Riegel-Stiftung und anderen Unternehmen auch die Wirtschaft selbst – und zwar im eigenen Interesse- hier Flagge zeigt. „Für die Schulen ist dies eine tolle Möglichkeit, den Schülerinnen und Schüler Themen aus Naturwissenschaft und Technik an praktischen und begeisternden Objekten nahe zu bringen. Dieses Wissen und diese Fertigkeiten sind für die Jugend, und auch für Handwerk und Mittelstand Voraussetzung, um im wirtschaftlichen Wettbewerb mithalten zu können. Dieser Chancen, die dieses Museum vor unserer Haustür bietet, sollten die Schulen und die Betriebe im Kreis Ahrweiler unbedingt nutzen,“ appelliert van Bebber.

    Die Liberalen aus dem Ahrkreis wollen nun ihre Parteifreunde im Landkreis Neuwied, die IHK-Vertreter und andere Unternehmen für das Museum als Unterstützer gewinnen. Aber auch Privatpersonen können Fördermitglied werden, Workshops verschenken oder durch Spenden und Kontakte helfen.

     

    Bildunterschrift: Dr. Franz-Josef Ferdinand (5. von links) erläutert den FDP-Vertretern nach der Begrüßung durch Werner Preusker (4. von links) die Exponate im Deutschen Museum. Mit dabei waren auch der FDP-Vorsitzende von Bad Breisig, Dirk Herminghaus (3. von links), der FDP-Kreisvorsitzende Ulrich van Bebber (7. von links), Christina Steinhausen (8. von links mit Kind Luisa), die sich für die Unterstützung sehr engagiert hat, sowie Wolfgang Reuss (3. von rechts), Vorsitzender der FDP-Grafschaft.

    Dieser Artikel wurde am 22. April 2018 um 14:00 Uhr verfasst und gelistet unter Allgemein. Sie können alle Kommentare über den RSS Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Website setzen.
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