• Allgemein

    Verfasst am 23.04.2018

    von S.P.Czernik

    Tags

     

    FDP begrüßt Zusammenarbeit der Kommunen auf beiden Rheinseiten

    Rheinbrücke unverzichtbar für das Zusammenwachsen der Region

    Wie geht es weiter am nördlichen Mittelrhein, also den Abschnitt von Koblenz bis Bonn? Wie können wir die Region so gestalten, dass sie attraktiv bleibt und die Menschen hier gerne leben? Das sind Fragen, die die FDP schon seit einiger Zeit thematisiert hat, und die jetzt auch die Leitfragen für ein Projekt geworden sind, dass die 11 Kommunen links und rechts des Rheins zusammengeführt hat. Mit kräftiger Unterstützung durch das Land Rheinland-Pfalz haben sich die Partner unter der Überschrift Starke Kommunen – starkes Land zusammengefunden, um diese Zukunftsfragen zu behandeln.

     

    „Wir begrüßen diese Zusammenarbeit ausdrücklich und hoffen, dass damit die Zeit des Kirchturmsdenken endlich beendet wird und der Blick über den Zaun und auch vor allem über den Rhein geöffnet wird,“ betonen die Vorsitzenden der FDP-Kreisverbände Ahrweiler und Neuwied, also links und rechts des Rheins, Alexander Buda und Ulrich van Bebber. Beide Kreisverbände hatten in der Vergangenheit bereits eng zusammengearbeitet und insbesondere auch die Kooperation über den Rhein hinweg angemahnt. „Der Rhein wird heute immer noch viel zu sehr als Grenze verstanden, und es wird viel zu wenig das verbindende Potenzial gesehen. Daher ist für uns nicht nur, aber auch der Bau einer Rheinbrücke eine zwingende Voraussetzung, um die Regionen links und rechts des Rheins zusammenzuführen,“ sind sich die beiden FDP-Kreischefs einig. „Eine IHK-Studie über Pendlerbewegungen zeigt eindeutig“, so van Bebber, „dass der Rhein bisher mehr trennt als verbindet.“ Buda sieht gerade für Handwerker und Gewerbetreibende gute Chancen jeweils auf der anderen Rheinseite ihren Tätigkeitsbereich zu erweitern.

     

    Als erste Partei trafen sich die FDP-Vertreter zum Thema „Entwicklung des nördlichen Mittelrheins“ im Bad Breisiger Rathaus mit Verbandsbürgermeister Bernd Weidenbach, der für das Projekt die Federführung Koordinierung zwischen den Kommunen übernommen hat. Weidenbach informierte die Liberalen zunächst über einige grundlegende Fakten und bedankte sich für das frühe Interesse an diesem zukunftsweisenden Projekt. „Die finanzielle Ausstattung durch das Land ermöglicht nicht nur die Einrichtung einer Stelle hier in Bad Breisig, sondern verschafft uns auch den Spielraum für konkrete Untersuchungsaufträge zur Weiterentwicklung dieser Region,“ so Weidenbach. Sehr positiv wurde von der FDP der Hinweis aufgenommen, dass es sich hier keineswegs nur um eine touristische Fördermaßnahme handle, sondern um ein umfassendes Programm zur Stärkung des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhaltes der rheinland-pfälzischen Gemeinden nördlich von Koblenz. „Fragen sie sich, wo wollen wir 2030 mit der Region stehen, wie soll es hier aussehen,“ verdeutlichte Weidenbach.

    „Der Bereich nördlicher Mittelrhein sollte den Menschen wie ein Markenzeichen im Gedächtnis bleiben,“ wünscht sich Dirk Herminghaus, Vorsitzender der FDP in Bad Breisig, und hofft, dass sich vor allem die Bürgerinnen und Bürger in den Visionen wiederfinden.

     

    Auch die FDP-Vertreter aus Remagen, Rosa Maria Müller, und aus Sinzig, Dominik Graf von Spee sehen die Chancen dieses Projekts. Die Liberalen wiesen aber auch darauf hin, dass es nicht nur um die – natürlich dringend erforderliche – bessere Vernetzung im Tourismus gehen könne, sondern auch der Ausbau der Infrastruktur ein wichtiger Standortfaktor für die Attraktivität der Region sei. „Letztendlich geht es auch um ein attraktives Radwegenetz, aber auch um die klassischen Themen wie Straßen und Internetanschlüsse. Gerade in einer ländlichen Region sind dies für die Bürgerinnen und Bürger entscheidende Voraussetzungen, um sich wohl zu fühlen,“ war van Bebber sicher.

     

    „Die Rheinbrücke ist hierbei für uns ein zentrales Thema, wichtig sei jetzt auch, dass unabhängig von kommunalpolitischen Wahlen oder Auseinandersetzungen alle beteiligten Partner dauerhaft und kontinuierlich zusammenarbeiten,“ erklärte Christina Steinhausen, FDP-Vertreterin Kreistag.

    Die Liberalen bedankten sich ausdrücklich beim Verbandsbürgermeister für das konstruktive und offene Gespräch und sagten zu, sich aktiv in den Prozess einzubringen.

     

    Bildunterschrift: FDP-Vertreter der Rhein-Kommunen im Bad Breisiger Rathaus (von rechts) Verbandsbürgermeister Bernd Weidenbach, Ulrich van Bebber (Kreisvorsitzender FDP-AW), Dirk Herminghaus (Vorsitzender der FDP-Bad-Breisig), Christina Steinhausen (FDP-Vertreterin im Kreistag), Rosa Maria Müller (FDP-Vertreterin im Stadtrat Remagen), Dominik Graf von Spee (Vertreter der FDP im Stadtrat Sinzig), Alexander Buda (Vorsitzender der FDP im Kreis Neuwied).

    Dieser Artikel wurde am 23. April 2018 um 14:17 Uhr verfasst und gelistet unter Allgemein. Sie können alle Kommentare über den RSS Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Website setzen.
  • Keine Kommentare

    Lesen Sie die Reaktionen zum Artikel.

  • Kommentar schreiben

    Lassen Sie mich Ihre Meinung wissen.

  • Name (erforderlich):

    E-Mail (erforderlich):

    Website:

    Nachricht: