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    Verfasst am 21.04.2018

    von S.P.Czernik

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    Leuchtturmprojekt im Kreis Ahrweiler

    Mitten in der Diskussion um die Zukunft des Friedensmuseum hat jüngst die FDP mit prominenter Besetzung das Museum besucht. Mit dabei waren neben den Vertretern des FDP-Kreisvorstands Ahrweiler auch die Bundestagsabgeordnete Sandra Weeser sowie der FDP-Vorsitzende des Kreisverbands Neuwied, Alexander Buda.

     

    „Wir hatten schon länger geplant, dem Friedensmuseum und seinem Gründer und Initiator Hans-Peter Kürten die Ehre zu erweisen, aber nicht damit gerechnet, dass dieser Termin jetzt mitten in die Diskussion um die Zukunft des Museums platzt“, erklärt der FDP-Kreisvorsitzende Ulrich van Bebber, der viele Jahre in Remagen gewohnt hat und dort auch als Kommunalpolitiker aktiv war.

     

    Kürten führte die liberalen Besucher selbst durch das Museum und beeindruckte nicht nur durch sein fundiertes und detailreiches Wissen, sondern auch durch seine plastischen und lebhaften Schilderungen. Weeser bedankte sich tief beeindruckt für die Einblicke in die Ereignisse rund um die Brücke von Remagen im Jahre 1945. „Hans-Peter Kürten gebührt ein sehr großer Dank und Anerkennung, denn ohne ihn würde es dieses Museum und auch die damit verbundene Arbeit für die Erinnerungen und den Frieden nicht geben. Er hat sich nicht nur für die Entwicklung der Stadt Remagen, sondern speziell auch mit diesem Friedensprojekt große Verdienste erworben“, würdigte van Bebber den Altbürgermeister von Remagen, der zuvor schon in Naßstätten Bürgermeister war und zusammen auf 29 Jahre Erfahrung als Bürgermeister verweisen kann.

     

    Auch Dirk Herminghaus, FDP-Vorsitzender aus Bad Breisig, war tief beeindruckt: „Herr Kürten hat mit seinem unermüdlichen Einsatz hier eine internationale Gedenkstätte geschaffen, die mittlerweile über 780.000 Menschen aus aller Welt besucht haben. Hier waren bis zu 169.000 Deutsche Soldaten auf den Rheinwiesen interniert, von denen viele an Unterernährung und Durchfallerkrankungen gestorben sind. Ich halte es für eine Verpflichtung diese Stätte, auch wenn sich der Verein im nächsten Jahr auflösen will, zu erhalten.“

     

     „Wir sind uns alle einig, dass dieses historische und weit über die Stadt Remagen hinaus bedeutsame Museum erhalten bleiben muss! Auch touristisch ist dies für den Kreis Ahrweiler ein Leuchtturmprojekt“, bekräftigt die stellvertretende FDP-Kreisvorsitzende Christina Steinhausen, die im vergangenen Jahr mit ihrer Familie nach Remagen gezogen ist. Die Journalistin freut besonders, dass es in Remagen eines von weltweit nur rund 100 Friedensmuseen gibt.  „Und unseres hier zählt zu den 20 ältesten“, ergänzte Kürten voller Stolz.

     

     

    Dieser Artikel wurde am 21. April 2018 um 13:58 Uhr verfasst und gelistet unter Allgemein. Sie können alle Kommentare über den RSS Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Website setzen.
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