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    Verfasst am 19.12.2017

    von S.P.Czernik

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    Kreisstraßen zum Lückenschluss A1 sollen prioritär ausgebaut werden

    Foto: pixabay.de

    Die FDP fordert mehr Investitionen in den Straßenbau. In der jüngsten Kreistagssitzung beantragte der FDP-Fraktionssprecher Ulrich van Bebber, die Kreisstraßen zum künftigen Lückenschluss der A1 forciert zu planen und auszubauen. In dem Antrag, der gegen die Stimmen der Grünen von der Mehrheit beschlossen wurde, wird die Verwaltung beauftragt, dies gemeinsam mit dem Landesbetrieb Mobilität umzusetzen.

    „Der Lückenschluss A1 ist eine strategisch wichtige Verkehrsanbindung, die viele positive Effekte für die gesamte Region um Adenau hat. Man muss sich ja nur mal anschauen, wie sich die Gewerbegebiete, zum Beispiel Brohltal, entlang der A 61 entwickelt haben und weiter wachsen. Und auch die Ansiedlung von Haribo wäre ohne die Autobahn nicht gekommen! Beim Lückenschluss A1 geht es jetzt auch dank des FDP jetzt endlich weiter,“ stellte van Bebber fest.

     

    Um das Potenzial dieser Verkehrsanbindung auch für die Bürgerinnen und Bürger und die Wirtschaft vor Ort optimal nutzen zu können, müsse jetzt der Ausbau der Kreisstraßen mit Anbindungsfunktion prioritär vorangetrieben werden.

     

    Vor allem auch für den Landkreis Ahrweiler habe der Lückenschluss eine hohe Bedeutung zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur, so die FDP in ihrem Antrag. So könne zum einen in den Orten des westlichen Kreisgebietes , insbesondere in der Verbandsgemeinde Adenau, die Verkehrsbelastung durch den Durchgangsverkehr, vor allem durch Lastkraftwagen, deutlich reduziert werden. Des weiteren werde durch eine bessere Anbindung des Landkreises an das überregionale Verkehrsnetz auch die Wirtschafts- und Tourismusregion Landkreis Ahrweiler nachhaltig gestärkt. Schließlich erhöhe die bessere Verkehrsanbindung auch die Attraktivität des Standortes für junge Familien, sodass der Überalterung der Bevölkerung und dem Aussterben der Dörfer entgegen gearbeitet werde.

     

    Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Wiederaufnahme des Planfeststellungsverfahrens in NRW und Rheinland-Pfalz für das derzeit noch fehlende rd. 25 km lange Lückenschluss der A 1 zwischen den Anschlussstellen Kelberg im Landkreis Vulkaneifel und Blankenheim. So ist der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz derzeit in der Vorbereitung für die Wiederaufnahme des Planfeststellungsverfahrens für den Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Kelberg und Adenau. Im Jahr 2018 soll die erneute Offenlegung im Planfeststellungsverfahren für diesen Bereich erfolgen. Für die Strecke von der Anschlussstelle Adenau zur Anschlussstelle Lommersdorf ist ebenfalls für 2018 die Wiederaufnahme des Planfeststellungsverfahrens durch den Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen geplant.

     

     

    FDP-Pressedienst

    Dieser Artikel wurde am 19. Dezember 2017 um 13:01 Uhr verfasst und gelistet unter Allgemein. Sie können alle Kommentare über den RSS Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Website setzen.
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