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    Verfasst am 26.12.2017

    von S.P.Czernik

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    55 zusätzliche Windräder befürchtet

    Projekt EnAHRgie kritisiert

    „Die Kreisverwaltung wird immer größer!“ kritisierte der FDP-Fraktionsvorsitzende Ulrich van Bebber den Stellenzuwachs, den der Kreishaushalt für das Jahr 2018 vorsieht. Von bisher 369 Stellen soll die Zahl der öffentlich Bediensteten auf 412 Stellen anwachsen.

    Besonders kritisch sah die FDP eine neue Dauerstelle zur Förderung der erneuerbaren Energien. „Begründet wird dies damit, dass das Projekt EnAhrgie ausläuft. Ich kann mich noch erinnern, dass es immer hieß, das Projekt kostet uns nichts, es wird alles vom Bund finanziert. Jetzt wird’s doch teuer,“ erläuterte van Bebber.

     

    „Ich will hier gar nicht diskutieren, was eigentlich bei dem Projekt herausgekommen ist. Außer vielen runden Tischen und viel Papier vor allem, dass wir mindestens 55 zusätzliche Windräder im Kreis Ahrweiler brauchen! Ein völlig unrealistisches und vor allem für den Kreis katastrophales Ziel! Wenn man das umsetzt, sieht es bei uns bald aus wie im Hunsrück, und mit dem Tourismus ist es zu Ende!“ prognostizierte der Liberale. Außer Spesen nichts gewesen, findet er.

     

    Anstatt den Irrsinn jetzt endlich zu stoppen, solle jetzt noch zusätzlich Geld draufgelegt werden. Die zusätzliche Stelle koste mehr als 60.000 € im Jahr. Geld, das man seiner Ansicht nach besser verwenden könne.

     

    Kernproblem sei aber der dem Forschungsprojekt zu Grunde liegende Beschluss, den Kreis bis 2030 zu 100 % aus erneuerbaren Energien zu versorgen.

    „Anstatt eine neue Stelle zu schaffen, sollten wir lieber den Beschluss des Kreistages auf den Prüfstand stellen. Faktisch sei es nicht zu schaffen, vor allem aber nicht wünschenswert. „Auf Landesebene ist dieses Ziel ja bereits begraben worden, die CDU auf Landesebene war ohnehin immer dagegen. Außerdem haben wir doch bereits die Energieagenturen,“ begründete der Freidemokrat.

    Und die Förderung erneuerbarer Energien sei keine Aufgabe des Kreises. Daher beantrage die FDP, die Stelle einzusparen! Allerdings fand der Beschluss keine Mehrheit, alle anderen Parteien plädierten dafür, diese Stelle einzurichten. „Ich frage mich, was das Ziel ist. Wollen die anderen Parteien tatsächlich 55 zusätzliche Windräder im Kreis Ahrweiler?“ so van Bebber abschließend.

     

    FDP-Pressedienst

     

    Dieser Artikel wurde am 26. Dezember 2017 um 13:39 Uhr verfasst und gelistet unter Allgemein. Sie können alle Kommentare über den RSS Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Website setzen.
  • 1 Kommentar

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    1. Dr Götte
      Jan 21st
      Reply

      Hallo Herr VAn Bebber,

      Sie haben völlig Recht, aber leider ist die Saat der ÖKO Fanatiker in Deutschland aufgegangen. Gerade haben in den USA 31000! Wissenschaftler, darunter viele international anerkannte und Hochgeehrte eine Petition unterschrieben die die Treibhausgastheorie als falsch erklärt. Unsere Spitzenpolitiker schert das nicht . Die sind so vernarrt in diese Theorie, daß sie alles tun um die Mär aufrecht zu halten Ansonsten müßten sie ja auch das gigantische Scheitern und den Schaden zugeben den sie anrichten. Bleiben sie hart und nutzen sie jede juristische Möglchkeit , diesem Wahnsinn Einhalt zu gebieten. Andere sehe ich aktuelle leider noch nicht

      beste Grüße

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