• Was machen Politik und Kommunen mit den Grundlagendaten der Hochschule Koblenz?
    Verfasst am 26.05.2018 von Dirk Herminghaus

    Dirk Herminghaus, Vorsitzender der FDP Bad Breisig

    Kürzlich wurde der Endbericht der Hochschule Koblenz zum Projekt Verbesserung der Stadtentwicklung am Beispiel von Remagen, Sinzig und VG Bad Breisig veröffentlicht. Nun kann und sollte das empirische Konzept von Prof. Dr. Sellenthin die Grundlage für weiteres Handeln der Politik und der Gemeinden sein! “Diese Studie”, so Dirk Herminghaus, Vorsitzender der FDP Bad Breisig, “kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Liefert sie doch wichtige Grunddaten für das Zukunftsprojekt `starke Kommunen – starkes Land´”. 
     
    Natürlich gibt es in der Studie Dinge, die zumindest von der Politik nicht oder kaum zu beeinflussen sind. So fiel uns z. B. auf, dass es bei den gewerblichen Mieten in Bad Breisig einige Ausreißer nach oben gibt, die nur schwer nachvollziehbar sind. “Erstaunt waren wir von der FDP über die Feststellung, dass die Werbe- oder Händlergemeinschaft in Bad Breisig eher schwach aufgestellt ist. Das ist zweifellos nicht gut”, weiß Herminghaus aus eigener Erfahrung. “Eine gemeinschaftliches Organ  findet bei der Politik oder der Gemeinde immer mehr Gehör, als Einzelne.”
     

    Punkte, deren sich die Politik allerdings sehr wohl annehmen muss, sind die mäßigen Bewertungen der Fußgängerfreundlichkeit und der Parkplatzsituation in Bad Breisig. “Hier könnte man ganz aktuell mit der fußgänger-und anwohnerfreundlichen Einbahnstraßenregelung in der Tempelgasse anfangen,” so Herminghaus. Nicht nur in dem vorliegenden Schlussbericht, sondern von vielen Bad Breisigern wird das Ortsbild bemängelt. Keiner kann vorübergehende Leerstände vermeiden und leider kann niemand Renovierungsmuffel zur Sanierung ihrer Häuser und Fassaden zwingen, aber wenn die Gemeinde, in durchaus guter Absicht, Schrottimmobilien aufkauft, dann muss sie diese auch renovieren oder abreißen und einer neuen Bestimmung zuführen. Diese Studie aus Sicht von Gewerbetreibenden, Handwerkern und Freiberuflern sollte man ernst nehmen, auch wenn hierin keine Standortfaktoren wie Kitas, Schulen, Vereine, Freizeiteinrichtungen etc. eine Rolle spielen. Nicht nur große Firmen, sondern auch Handwerker, Einzelhändler, Ärzte, Apotheker, Frisöre, Gastronome, Anwälte, Versicherungen usw. sorgen für die finanzielle Grundlage einer Kommune. Sorgen wir doch dafür, dass sich alle in Bad Breisig wohlfühlen! 

     

    Dieser Artikel wurde am 28. Mai 2018 um 12:41 Uhr verfasst und gelistet unter Bad Breisig, Ortsverbände. Sie können alle Kommentare über den RSS Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Website setzen.
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