• Allgemein

    Verfasst am 05.03.2019

    von S.P.Czernik

    Tags

    Rheinzeitung, 26. Februar 2019

    Optimismus beim Parteitag: Wie die Liberalen die Wähler überzeugen wollen

    Von unserem Mitarbeiter Jochen Tarrach

    Bad Neuenahr. Optimismus war die vorherrschende Stimmungslage beim Kreisparteitag der FDP im Hotel „Giffels Goldener Anker“ in Bad Neuenahr. 33 der insgesamt 153 stimmberechtigten Mitglieder im Kreis Ahrweiler waren gekommen, um unter anderem für die nächsten zwei Jahre den Kreisvorstand zu wählen.

    Der setzt sich weiter aus dem Kreisvorsitzenden Ulrich van Bebber, seinen Stellvertretern Hellmut Meinhof und Christina Steinhausen, Schriftführer David Jakobs und Schatzmeister Ralf Kössendrup zusammen. Sieben Beisitzer aus allen Kreisteilen vervollständigen den Kreisvorstand.

    Was die Kommunalwahl im Mai angeht, ist Vorsitzender van Bebber optimistisch. Im Kreistag sind die Liberalen derzeit mit zwei Abgeordneten vertreten. Für van Bebber deuten alle Zeichen darauf hin, dass es im Mai bis zu sechs werden können. „Das ist zu schaffen, das Potenzial für die FDP ist da“, so van Bebber.

    Trotz teilweise bissiger Kritik an der CDU fand er, dass der Kreis Ahrweiler derzeit gut dastehe. Aber das werde mit Sicherheit nicht immer so bleiben. „Die CDU beschränkt sich darauf, ständig neue Fördertöpfe für Vereine und neuerdings auch für Bienen zu erfinden“, so van Bebber. Die FDP wolle sich dagegen um ein Verkehrskonzept Mittelrhein, in dem ja auch eine Rheinbrücke bei Kripp gefordert wird, kümmern und die Herausforderungen der Digitalisierung, die im ländlichen Raum besonders wichtig sei, in Angriff nehmen.

    Als Gäste konnte die Kreis-FDP die Bezirksvorsitzende Sandra Weeser (MdB) sowie den parlamentarischen Geschäftsführer der Landtagsfraktion, Marco Weber (MdL), in der Kreisstadt begrüßen. Sie nutzten die Zeit zwischen den Vorstandswahlgängen, um aus ihrem Arbeitsfeld zu berichten. „Wir müssen allgemein über neue Wege in der Politik nachdenken und besonders für den ländlichen Raum eintreten“, sagte Weber. Auch er sieht die FDP im Aufwind und hält bei der Kommunalwahl fünf Abgeordnete im Kreis Ahrweiler für durchaus möglich. Größer war der Bogen, den die Bundestagsabgeordnete Weeser schlug. Kohleausstieg, Abschüsse von Problemwölfen, die Mittelrheinstrecke, die Bahn allgemein, Rheinvertiefung und Steuerentlastung waren ihre Themen. „Eine gute Infrastruktur ist die Basis für unseren Wohlstand“, sagte sie, und genau an zukunftsfähiger Infrastruktur müsse gearbeitet werden. Es sei international keine einfache politische Situation, erklärte sie und richtete besonders an die Europäische Union den Appell, Einigkeit zu zeigen.

    Zum Schluss des Parteitages wurde noch ein neues Gesamtkonzept Mobilität 2030 für den nördlichen Mittelrhein diskutiert und beschlossen (Bericht folgt).

    Dieser Artikel wurde am 05. März 2019 um 17:20 Uhr verfasst und gelistet unter Allgemein. Sie können alle Kommentare über den RSS Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Website setzen.
  • Keine Kommentare

    Lesen Sie die Reaktionen zum Artikel.

  • Kommentar schreiben

    Lassen Sie mich Ihre Meinung wissen.

  • Name (erforderlich):

    E-Mail (erforderlich):

    Website:

    Nachricht: